Liebe duldet nicht alles: das schadet der Beziehung

Achtung! Das schadet der Liebe

Unbedingte No Gos: das schadet der Liebe

„Liebe überwindet alles“, das ist romantische Basis für Filme, Songtexte und Romane. Und stimmt leider nicht. Gerade Liebe möchte gepflegt sein und kennt daher ihre (Belastungs-)Grenzen. Die darf sie auch haben. Wer Regeln und No Gos immer wieder ignoriert, weil er sich seiner Beziehung zu sicher ist, setzt selbige schnell aufs Spiel.
Also Achtung: das schadet der Liebe.

Vergleiche

„Mein/e Ex hat im selben Job aber mehr verdient/ guck´ mal, die Nachbarin zieht sich immer so gut an/ XY macht das so, nimm dir doch mal ein Beispiel …“
Jeder andere ist so viel besser … Niemand hört das gern, schon gar nicht regelmäßig, erst recht nicht von dem Menschen, den er liebt. Es schadet der Liebe sehr, wird einem Partner immer wieder vermittelt, einfach nicht zu genügen.  Und dass er eigentlich eine Art Fehlentscheidung war, die seufzend mehr oder minder hingenommen wird. Das zehrt es am Selbstbewusstsein und sorgt für Angst, dass der Partner bald den Schlussstrich zieht. Immerhin kann ihm ja jederzeit jemand wortwörtlich liebenswerteres begegnen.

Vergleiche gehen oft in einer Hand mit …

Umerziehung

So viele andere sind so viel besser als der gewählte Partner. Wenn dem nun wirklich an der Beziehung liegt, muss der sich ändern. Kurzerhand wird er einseitig verpflichtet, vollkommenen Gefallen zu erbringen. Auf wichtige Bausteine einer stabilen Partnerschaft wie konstruktive Kritik, Akzeptanz, Kompromiss oder Entgegenkommen, wird ganz einfach verzichtet. Sie weichen dem Kleinmachen und Umerziehen des Partners zum gewünschten Ideal.
Das schadet der Liebe zweifellos. Niemand wird sich lange derart zum Wunschobjekt degradieren lassen, um als Beziehungswürdig erachtet zu werden …

Das schadet der Liebe: Umerziehung
Wer so wenig genügt, der drückt die Idealpartner-Schulbank. Ständiges „Zurechtkritteln“ und Umerziehen lassen weder dem Selbstbewusstsein, noch der Liebe eine Chance.

Vernachlässigung

Es schadet der Liebe auch, wie man mit mit seinem eigenen Körper umgeht. Heißt, wenn die körperliche Hygiene keine rechte Beachtung mehr findet. Wer sich zu sicher in seiner Partnerschaft fühlt und daher keinen Wert mehr auf seine Attraktivität legt, sendet ein fatales Signal: Die Wahrnehmung des Partners ist nicht mehr wichtig. Er ist selbstverständlich, sozusagen „gesichert“. Wozu sich jetzt noch mühen? Warum nun noch werben und anziehend sein?
Diese latente Herabsetzung, ebenso wie gewisse Düfte, kann und wird niemand lange dulden.

On-Off-Beziehung

Mal trautes Paar, mal getrennte Leute; das Ganze wieder von vorn. Der Anhang „Beziehung“ täuscht dabei. Eine Art der Beziehungsführung ist das nämlich nicht. Und kann es nie werden, denn es schadet der Liebe, in einem ständigen emotionalen Auf und Ab zu verharren. Dieses wackelige Konstrukt „Partnerschaft, wenn es passt“, zieht nur eines nach sich: ihr endgültiges Ende.

Eifersucht

Achtung: Eifersucht schadet der Liebe nicht sofort. Ganz im Gegenteil gehört die richtige Prise Eifersucht für viele Paare einfach dazu. Schließlich liegt beiden viel aneinander. Außerdem ist es eine Anerkennung der Anziehungskraft des jeweils anderen. Im passenden Maße, sozusagen als eine Art Spiel, kann sie der Liebe einen spannenden, feurigen Schub verleihen.
Umso klarer ist daher: Es schadet der Liebe erheblich, wird Eifersucht dominierender Teil des Alltags. Keinem kann zugemutet werden, dass seine Treue täglich infrage steht. Kommt es zu regelrechten Kontrollen, muss er sich immer wieder erklären und wird ihm keine Privatsphäre mehr zugestanden, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis er diese einengende Bindung beendet.

Das schadet der Liebe: Eifersucht
Für SIE ist es nur ein unverfängliches Pläuschchen, ER dagegen ist alarmiert. Eifersucht ist nicht sofort schädlich. Ufert sie jedoch in Besitzanspruch und Kontrolle aus, bringt sie die Liebe in große Gefahr.

Jagdfieber

Alle Eifersucht ist berechtigt. Denn von harmlosen Plänkeln, um sich ein wenig die Laune zu versüßen, kann man nicht mehr sprechen. Der Partner gönnt sich eigentlich ständig kleine oder gleich richtig wilde Flirts.
Ständiges Kokettieren mit den vielen Möglichkeiten, die man ja eigentlich noch hätte, schadet der Liebe. Wer auch in der Partnerschaft immer weiter tändelt und bezirzt, als fröne er dem heiteren Singleleben, findet sich schnell in selbigem wieder ….

Jagderfolg

Meint hier natürlich den Beziehungskiller schlechthin: Fremdgehen. Nichts schadet der Liebe mehr und tiefgreifender als der Seitensprung. Nur äußerst wenige Betrogene würden dem/der Seitenspringer/in eine neue Chance einräumen, statt sich zu trennen. Die Mehrheit, so zeigen Umfragen immer wieder, könnten diese Verfehlung nicht verzeihen. Untreue richtet so schweren Schaden an, dass die Partner nur sehr schwer, meist aber gar nicht, wieder zusammen finden.


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